Bei Angst vor Veränderung: Katzenvideos!

Schon morgen lasse ich Freunde, Familie und Bandkollegen 750 Kilometer hinter mir. Nah der Schweizer Grenze wartet ein neues Leben auf mich. Genau der richtige Moment also, um jetzt meine Top 4 gegen Ängste vor Veränderungen zu posten.

Top 1: Netflix an, Ängste aus

Es gibt im ganzen Netflix-Kosmos in den letzten Tagen nur eine Serie, die mich nicht mehr abschalten lässt: Queer Eye. Fünf homosexuelle Männer schneiden und stutzen Haare, Bärte und Fingernägel ihrer Kandidaten. Klar: es geht auch um Äußerlichkeiten. Aber vor allem versuchen die „Fantastischen Fünf“ (Fab Five) innere Schönheit, Selbstbewusstsein und Selbstliebe hervorzuheben.

Gay durchs Leben gehen

Wer Angst vor Veränderungen in seinem Leben hat, dem empfehle ich die inzwischen dritte Staffel, die vor einem Monat auf Netflix veröffentlicht wurde.

Top 2: Songs statt Stress im Kopf

Musik! Klar hilft Musik bei Ängsten vor Veränderungen. Sie gibt uns Mut, wenn wir auf dem Weg zu einem Bewerbungsgespräch sind (I Will Survive von Gloria Gaynor) , oder eine Nacht vor der nächsten Prüfung kaum schlafen können (Schlaflos von Jennifer Rostock).

Sie sagt uns: „Not Giving It Ip“ (von Stefanie Heinzmann), wenn wir keinen Bock mehr haben weiterzumachen. Musik sagt uns: Ab mit den „Kopf in den Wolken“ (von Hi! Spencer) und niemals in den Sand. Und Songs erzählen, dass wir nur ein Leben haben und „Ciao“ (von Nisse) zusagen manchmal hilft.

Die letzten Tage gehen mir Lieder aus dieser Spotify-Playliste nicht mehr aus dem Kopf.

Top 3: Die Katzenlady in einem zulassen

Kennt ihr das, wenn sich das Kopfkarussell so schnell dreht, dass einem der Mageninhalt im Hals stecken bleibt? Dann wird es Zeit für Katzenvideos. Ich weiß, ich weiß : Damit komme ich 14 Jahre nach Gründung von Youtube viel zu spät. Doch der Katzenkosmos hat sich weitergedreht. Hier das Update:

Top 4: Noch mehr Katzenvideos

Du hast dich entschieden, weiter zu lesen und keine Katzenvideos zu googeln? Stark. Zur Belohnung noch ein Letztes:

All in all: Das Internet bietet perfekte Möglichkeiten seine Angst vor Veränderungen auszublenden. Und warum auch nicht. Bleibt so das eine oder andere Katzenvideo am Lachmuskel hängen: voll gut. Veränderungen lassen sich nicht gänzlich durchplanen. Warum ihnen also nicht gelassen entgegen grinsen.

  • Veränderungen können toll sein, wenn man sich erst einmal darauf einlässt.
  • Veränderungen wirken erst durch die inneren Einstellung zu ihnen – nicht durch Umzüge oder Äußerlichkeiten.
  • Bin ich offen, verändert sich was. Bin ich verschlossen, bleibt alles beim Alten. Beides ist möglich.

Trotz Katzenvideo habe ich Bammel im Bauch. In 15 Stunden fahre ich die ersten Kilometer von Bremerhaven bis knapp an die Schweizer Grenze. Zum Glück habe ich gut Freunde, die mir beim Umzug helfen.

Mit anderen Worten: „Ciao“ und „Not Giving It Up“.

Wie ich die ersten Tage auf meiner neuen Arbeit erlebe und wie genial Brezeln mit Butterfüllung schmecken, schreibe ich täglich unter neusucht.blog auf.

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